Bodo Wartke und CASA HOGAR big in Berlin tonight

1600 Euro bei Kirchentagssammlung

Bodo Wartke sang bei der „Nachtschicht“ auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag …

… und hatte gleich zwei gute Zwecke im Gepäck. Dazu später mehr. Erst einmal Klammer auf:

Die „Nachtschicht“ ist ein experimentelles Format, eine Mischung aus Show-Revue und Gottesdienst, initiiert und moderiert von Pfarrer Ralf Vogel, Stuttgart. Die Nachtschicht vereint Musik, Gebete, Gesänge, Impulsreferate und Interviews mit verschiedenen profilierten Gästen. Am Freitagabend waren dies unter der Losung „Ich höre dich“: Dieter Falk und Sohn Paul, die gemeinsam musizierten und im Gespräch von der Kraft der Musik und des gemeinsamen Musizierens erzählten; Bundestagspräsident Norbert Lammert mit einigen knackigen Thesen zu den Spielregeln und Möglichkeiten, aber auch den Begrenzungen des (öffentlichen) politischen Diskurses; der Soziologe Prof. Hartmut Rosa, der teils wissenschaftlich, teils eng auf persönliche Erfahrung rekurrierend darlegte, wie Musik „unser Weltverhältnis verflüssigen“ kann; und nicht zuletzt der Klavierkabarettist Bodo Wartke, der in Lied und Interview spürbar werden ließ, dass die Liebe zur Sprache (besonders zum genialischen Reim) eben durchaus auch eine politische, ja, moralische Komponente hat, wenn sie zum verstehenden, differenzierten und engagierten Hinhören animiert.

Klammer zu.

Das verstehende Hinhören als Basis gelingenden Miteinanders – das war der eine, sehr allgemeine „gute Zweck“ Wartkes. Der andere, vergleichsweise konkrete, waren … wir von CASA HOGAR!

Dass die Nachtschicht ein Gottesdienst ist, zeigt sich nämlich nicht nur in Gesängen und Gebeten zwischen den Interviews und Darbietungen, sondern auch in einem „Opfer“ bzw. einer „Kollekte“ für einen jeweils wechselnden guten Zweck. Am Freitagabend war dies CASA HOGAR.

Wartke erklärte den gut 850 Anwesenden, warum er ausgerechnet uns vorgeschlagen hatte: „Dass Frauen und Kinder immer wieder sofort zu den ersten Opfern von Unterdrückung und Ausbeutung werden, einfach weil es geht, das regt mich einfach auf. […] CASA HOGAR zeigt, dass man wie Theodor Rüber als Einzelner einfach anfangen kann, und man kann etwas bewirken. Etwas ganz Konkretes, etwas Gutes, etwas, das wirklich hilft. […] Oft genug denkt man ja: ‚All das Leid – was kann ich als Einzelner da schon tun?‘ Und dann sehe ich eine Initiative wie CASA HOGAR und denke: ‚DAS!‘“

Damit sprach er den vier CASA-HOGAR-Teamern und den sieben spontanen Helfern, die wir im Vorfeld in Berlin hatten gewinnen können, natürlich aus der Seele. Denn das ist ziemlich punktgenau unser aller Antrieb, und deshalb waren wir ja auch nach Berlin zum Spendensammeln gereist. Und offenbar resonierten seine Worte auch bei den anderen Anwesenden: 1600 Euro kamen noch am Abend zusammen, weitere Spenden mittels Überweisung hochwahrscheinlich.

Danke Bodo!

Danke auch Ralf Vogel!

Dankedankedanke unserer Berliner Spontan-Helfer-Gruppe! War super mit
euch!

Und vielen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!