Unsere neue hauptamtliche Referentin stellt sich vor

Nur wenige Wochen nach dem Start von CASA HOGAR bin ich eher zufällig dazugestoßen, in den dann folgenden zweieinhalb Jahren aber hat unser „kleines“ Projekt mein Leben entscheidend geprägt und jetzt sogar essentiell verändert.
Wer bin ich? Mein Name ist Angelika Schubert, geb. 1981 im schwäbischen Leonberg, aufgewachsen im badischen Karlsruhe. Nach zwei Jahren Freiwilligenarbeit in Dänemark (sechs Monate), Indien (ein Jahr) und Deutschland (sechs Monate), wurde ich durch mein Studium an der Universität Bamberg und der Karlsuniversität Prag schließlich zu einer promovierten Romanistin mit der Schwerpunktsprache Spanisch und den Nebenfächern Slavistik und Erwachsenenbildung. Im Jahr 2012 habe ich in einer Münchner Medizinsoftwarefirma als Localization Manager begonnen und dort ein Qualitätssystem für die Übersetzung in 23 Sprachen aufgebaut und umgesetzt – und schließlich wieder abgegeben, um die Leitung des Produktmanagements zu übernehmen und auch in diesem Bereich die internen Prozesse weiterzuentwickeln und zu etablieren.

 

Zu CASA HOGAR kam ich durch einen Aufruf von Theodor Rüber über eine Liste von Stipendiaten des Cusanuswerks, in der er Mitstreiter für eine damals noch namenlose Initiative suchte. Ohne Theodor Rüber zu kennen, habe ich mich von seiner Vision für die Mädchen im Chocó anstecken lassen und meine Spanischkenntnisse als Hilfe angeboten. Anfangs arbeiteten wir an der Übersetzung von Kostenvoranschlägen, dem ersten Förderantrag, den Inhalten für die Webseite und flogen schließlich zum ersten Mal nach Kolumbien — wo ich Theo endlich auch persönlich kennenlernte.

 

Seitdem ist CASA HOGAR ein zentraler Bestandteil in meinem Leben und die Zeit vorher scheint fast unwirklich: die Zeit, als ich noch nicht den Chocó mit seinem großen natürlichen Reichtum und seinen aller Armut und Gewalt zum Trotz fröhlichen Leute kannte; die Zeit ohne regelmäßigen engen Kontakt mit unseren Projektpartnern; die Zeit ohne Förderanträge, Kostenvoranschläge, Baupläne, Analysen, Abrechnungen, …; und vor allem auch die Zeit, als ich noch nicht all die engagierten und lieben Menschen von CASA HOGAR in Deutschland kannte.

 

Es waren letztlich die beeindruckenden Menschen im Chocó und in Deutschland, die mich gegen meine sichere Stelle in München für eine Stelle bei CASA HOGAR haben entscheiden lassen — allen Risiken zum Trotz. Und so schaue ich gern auf die kommende Zeit. Ich vertraue auf unser tolles, motiviertes Team in Deutschland, unsere verlässlichen Partner vor Ort und auch auf Sie als weiterhin wohlgesinnte Spender.

 

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!
Sprechen Sie mich gerne jederzeit an, per Email an a.schubert@casa-hogar.de, per Telefon unter 0228- 76368816 oder per Post.

 

 

 

(Foto: Angelika Huber)