Ein Traum wird wahr: Einweihung des Schülerinnenwohnheims Casa Hogar Niña María

Es sind Momente wie dieser, die uns innehalten lassen. Die Einweihung des Neubaus unseres Schülerinnenwohnheims Casa Hogar Niña María in Istmina, Chocó, ist für uns weit mehr als die Fertigstellung eines Gebäudes – sie ist ein echter Meilenstein.

Die Mädchen von CASA HOGAR Nina Maria bei der Einweihung des Wohnheims

Die feierliche Einweihung wurde von der Diözese Istmina-Tadó gestaltet. Bischof Monseñor Mario de Jesús Álvarez Gómez segnete das Haus und alle, die darin leben, lernen und arbeiten werden. In bewegenden Beiträgen sprachen einige der Mädchen über ihre bisherigen Erfahrungen – und über ihre Träume für die Zukunft. Ihre Worte machten deutlich, worum es hier wirklich geht: um Chancen, Würde und Hoffnung.

Im Anschluss durften die Mädchen ihre neuen Zimmer beziehen – ein ganz besonderer Moment. Betten wurden ausgesucht, persönliche Dinge eingeräumt, erste Fotos gemacht. Danach kamen alle zu einem gemeinsamen Essen zusammen: Mädchen, Familienangehörige, Unterstützer:innen und Projektverantwortliche. Es war ein Fest der Gemeinschaft und der Dankbarkeit.

Das Wohnheim Casa Hogar Niña María bietet:

  • einen geschützten Lebensraum mit verlässlicher 24/7-Betreuung
  • Anbindung an die diözesane Schule in Istmina und pädagogische Begleitung
  • enge Zusammenarbeit mit Familien und Herkunftsgemeinden zur Sensibilisierung für die Rechte der Mädchen

Dieses Wohnheim ist mehr als Infrastruktur. Es ist ein Ort, an dem Mädchen erleben, dass ihre Träume zählen. Ein Ort, an dem sie lernen, ihre Stimme zu erheben. Ein Ort, an dem Bildung Schutz, Selbstbestimmung und Perspektive bedeutet.

Dieser Meilenstein wäre ohne das unermüdliche Engagement der Teams von CASA HOGAR und unseren Partnerorganisationen – in Deutschland wie in Kolumbien – nicht möglich gewesen. Und er wäre nicht denkbar ohne die vielen Spender:innen und Unterstützer:innen, die Schritt für Schritt an diese Vision geglaubt und sie mitgetragen haben. Dafür wollen wir von Herzen Danke sagen.

Casa Hogar Niña María steht nun im Chocó. Und mit ihm wächst die Hoffnung auf eine selbstbestimmte Zukunft für viele Mädchen.