Zum Erdbeben im Chocó
Vielen lieben Dank an Euch alle für Eure zahlreichen Nachfragen, Eure Anteilnahme und Eure Solidarität angesichts des schweren Erdbebens im Chocó!
Wir stehen mit unseren Freunden vor Ort in Kontakt. Die Mädchen und Studentinnen sind unversehrt – ebenso unser Team in Cali. Von den Frauen im „Casa Hogar de la Mujer“ haben wir bislang noch keine direkte Rückmeldung erhalten. Von verschiedenen Seiten haben wir die Bestätigung bekommen, dass in Istmina keine Personen verstorben sind. Daher hoffen wir sehr, dass auch die Frauen und ihre Kinder wohlauf sind.
Besonders besorgt sind wir um die Menschen in den weiter abgelegenen Gemeinden. Von dort warten wir noch auf Rückmeldungen. Die Kommunikation ist derzeit äußerst schwierig, da es in weiten Teilen der Region kaum oder gar keinen Netzempfang gibt. Wir versuchen weiterhin unermüdlich, nach und nach mehr Informationen über die Situation vor Ort zu erhalten.
Auch wenn die Menschen, mit denen wir bisher Kontakt haben, unversehrt sind, hat das Erdbeben überall deutliche Schäden hinterlassen. Nicht nur Häuser sind betroffen, sondern auch Krankenhäuser und wichtige Infrastruktur. Ständige Nachbeben lassen die Menschen nicht zu Ruhe kommen. Über die Diözesen im Chocó erhalten wir weitere Informationen und stehen mit ihnen in engem Austausch. Sie gehören vor Ort zu den wichtigsten Ansprechpartnern, koordinieren Soforthilfe und verfügen über enge Netzwerke bis in die abgelegenen Gemeinden. Gerade jetzt machen diese Verbindungen den entscheidenden Unterschied.
Wer gern helfen möchte, kann CASA HOGAR mit einer Spende unterstützen (Link). Jede Spende trägt dazu bei, dass Hilfe dort ankommen kann, wo sie jetzt dringend gebraucht wird.
Wir halten Euch in den sozialen Medien über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden und danken Euch von Herzen für Eure Anteilnahme und Solidarität.
Liebe Grüße und ein ganz herzliches Dankeschön – auch im Namen unserer Freundinnen und Freunde aus dem Chocó!



