Die Corona-Krise in Kolumbien hat schon jetzt – vor einem unkontrollierten Ausbruch des Virus – verheerende Folgen für die Bevölkerung im Chocó.

Darum hat CASA HOGAR in enger und intensiver Zusammenarbeit aller CASA HOGAR-Teams im Chocó, in Cali und in Deutschland bereits ein erstes Projekt gestartet: CASA HOGAR unterstützt Familien im Chocó, die aufgrund der Vorkehrungen und Folgen von Corona nicht mehr ihrer täglichen Arbeit nachgehen können, keinerlei Ersparnisse besitzen und keine staatlichen Hilfen erhalten. Ihnen soll mit Hilfe von Essenspaketen ermöglicht werden, Zeiten der Quarantäne und Isolation wirklich zu Hause zu verbringen und nicht vor die Entscheidung „Hunger oder Infektion“ gestellt zu werden.

Primäre Zielgruppe sind alleinerziehende Mütter, die für ihre Kinder und Elterngeneration aufkommen müssen. Die Familien leben in Istmina sowie in abgelegenen ländlichen Gebieten. Auf dem Land ist die Not insofern verschärft, da es aktuell keine öffentliche Verkehrsverbindung mit der Stadt gibt und gleichzeitig keinerlei Hilfsgüter dorthin gelangen. Das Projekt wird über unseren Projektpartner Fundación CASA HOGAR Istmina abgewickelt und in enger Kooperation mit lokalen Engagierten und Autoritäten durchgeführt. So wird sichergestellt, dass die Maßnahmen wirklich jene erreichen, die über keine anderen Wege erreicht werden.

Details auf der Seite zu den Hilfsmaßnahmen gegen COVID-19 durch CASA HOGAR.

Aktuelle Situation im Chocó

Spenden an CASA HOGAR helfen, dass es nicht bei einmaligen Aktionen bleiben muss und wir alle gemeinsam die Krise überstehen können.

Infos zu COVID in Kolumbien (spanisch)
Infos zu COVID im Chocó (spanisch)